Zock-Aktie

„Britischer ADAC“ AA Plc

Starke Cash-Generierung und interessantes KGV


Sind auch Sie Mitglied des ADAC, liebe Leser?

 

Der deutsche Automobilclub hatte vor ein paar Jahren zwar mit schlechter Presse zu kämpfen, kann sich aber auch heute noch auf mehr als 20 Millionen zuverlässige Mitglieder verlassen. Viele von diesen sind seit Jahren im Club und denken gar nicht daran zu kündigen. Was sollten Sie auch im Fall einer Panne ohne die „gelben Engel“ tun? 

 

Die Stellung des Vereins ADAC ist also eine sehr gute.

 

Gänz ähnlich sieht es in Großbritannien aus, wo der größte Automobilclub jedoch eine Aktiengesellschaft ist. Hier können Anleger also von der treuen und zahlungsbereiten Kundschaft profitieren. 12 Jahre lang bindet sich ein Kunde im Durchschnitt an AA Plc (The Automobile Association). AA ist damit Marktführer, hat ein gut laufendes Abo-Geschäft mit starker Cash-Generierung und profitiert von erfolgreichen Cross- und Up-Selling-Modellen.

  

Start als Verein

Die heutige Kapitalgesellschaft AA wurde im Jahr 1905 als gemeinnütziger Verein gegründet, um Autofahrern zu helfen, Geschwindigkeitskontrollen der Polizei zu entgehen. AA-Patrouillen auf Fahrrädern warnten Autofahrer vor den entsprechenden Kontrollpunkten.

 

Die Vereinsgründung war eine Reaktion auf den Motor Car Act 1903, der sogar die Möglichkeit von Gefängnisstrafen für Geschwindigkeitsübertretungen und andere Fahrvergehen einführte. Dieses Gesetz bedeutete zudem die Einführung der Führerschein- und Kennzeichenpflicht in Großbritannien.

 

Bis zum Jahr 1906 hatte die AA Tausende von Gefahren- und Warnschildern an britischen Straßen aufgestellt und auch die Straßenbeschilderung verwaltet, bis Anfang der 1930er Jahre diese Verantwortung an die lokalen Behörden übergeben wurde. In den folgenden 20 Jahren installierte AA insgesamt 6.500 Wegweiser und 15.000 Dorfschilder, von denen die meisten während des Zweiten Weltkriegs entfernt wurden. Im Jahr 1908 veröffentlichte die AA das erste „Members' Special Handbook“ inklusive einer Liste landesweiter Vertreter und Partnerwerkstätten.

 

 

Im Jahr 1910 führte der Verein sogenannte „AA-Routen“ ein und begann 1912 mit der Inspektion von Hotels und Restaurants und mit der Ausgabe der AA-Sternklassifizierung für diejenigen, die als qualitativ ausreichend eingestuft wurden.

 

Ein weiteres Service-Highlight war die Ausgabe von Schlüsseln für Telefonzellen am Straßenrand ab dem Jahr 1920. In diesen konnten Mitglieder die Pannenhilfe des Vereins kontaktieren. In ihrer Blütezeit gab es fast 1.000 solcher Boxen, die bis in die 1960er Jahre hinein genutzt wurden.

 

Nach dem Krieg führte die AA Proteste an gegen die Benzinrationierung, die 1950 aufgehoben wurde. Die Organisation setzte sich zudem für das obligatorische Anlegen von Sicherheitsgurten und die Einführung von bleifreiem Benzin ein. Die Sicherheitsgurtgesetzgebung wurde 1983 im Vereinigten Königreich in Kraft gesetzt.

 

Im Februar 1972 verlegte die AA ihren Sitz von London nach Basingstoke. Im folgenden Jahr begann sie mit der Ausstrahlung ihrer „Roadwatch“-Verkehrsberichte über Radio.

 

Eines wird jetzt schon deutlich, liebe Leser: Alle britischen Autofahrer haben von den Ideen und Services von AA profitiert. Wird es auch in der Zukunft so sein?

 

Neues Kapitel als Kapitalgesellschaft

The Automobile Association wurde im Juli 1999 in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt, die später im selben Jahr von Centrica (bekannt durch die Marken British Gas und Scottish Gas) gekauft wurde. Centrica verkaufte die AA im Juli 2004 an zwei Private Equity-Firmen, CVC und Permira, die im Juli 2007 die AA mit Saga unter Acromas Holdings fusionierten. Im Juni 2014 folgte der Gang an die Londoner Börse, wobei Acromas all seine Anteile verkaufte.

  

Mehr als nur Pannenhilfe

Das Geschäftsmodell von AA ist dem des deutschen ADAC sehr ähnlich. Neben dem stetig ausgebauten Pannenservice bietet AA auch eine umfangreiche Datenbank über Hotels und Pensionen, Campingplätze und Wohnwagenparks sowie Restaurants.  Sie vergibt dabei Bewertungen nach einem System, das auf Qualitätsstandards basiert, die von der AA und den verschiedenen britischen Tourismusbehörden vereinbart wurden. Die jeweiligen Angebote werden mit Sternen (1 - 5) sowie Auszeichnungen für herausragende Leistungen bewertet.

  

Seit dem Brexit-Entscheid bietet der britische Markt einige Überraschungen. Auch wir von Der Privatinvestor haben schon ein paar Mal daneben gelegen. Aber wir haben auch schon einige Erfolge feiern können. Es wäre nun alles andere als rational, britische Unternehmen vollständig zu ignorieren.

 

Aus meiner Sicht könnte AA durchaus Interesse wecken

Die Pannenhilfe hat einen Marktanteil von mehr als 40 Prozent. Das Abo-Geschäft ist stark und zuverlässig und sorgt für eine sehr erfreuliche Cash-Generierung über Jahre hinweg. Zudem nutzt das Unternehmen sehr geschickt verschiedene Möglichkeiten von Up- und Cross-Selling. Beispielsweise bietet es verschiedene Versicherungen sowie eine kostenpflichtige Smartphone-App inklusive Pannenwarnung an.

 

Bleibt die Mitgliederzahl in Zukunft auf konstantem Niveau, wird AA Wachstum vor allem im Versicherungsgeschäft erwirtschaften können. Hier liegt noch viel Potenzial, denn bislang wurden nur rund 9 Prozent der Mitglieder mit einer AA-Kfz-Versicherung  ausgestattet und nur 5 Prozent der Mitglieder mit einer Hausratversicherung des Unternehmens.

 

 

Auch das Management ist bemerkenswert

Der Co-Gründer von Expedia und ehemalige Uber-Verantwortliche für Europa Simon Breakwell ist seit September 2017 als CEO im Amt und investiert sinnvoll in digitale Services. Die App zur Meldung von Pannen reduziert auch die Anfahrtszeit der Pannenhelfer und die Kosten im Call-Center. Wenn solche Ansätze die Kundenbindung und -zufriedenheit weiter steigern, ist AA Plc mit einem KGV von aktuell 4,9 und einem EV/EBIT von 9,5 sehr spannend.

 

Leider ist die Bilanz die große Schwachstelle

Das Unternehmen hat ein negatives Eigenkapital und einen großen Berg von Schulden. Unter Berücksichtigung der stabilen Erträge (durch Mitgliedschaften mit einer Verweilzeit von 12 Jahren) ist der Zeitraum von 8 bis 9 Jahren, um die Verschuldung und Pensionsverbindlichkeiten zu tilgen, absolut oberste Grenze.

 

Wir von Der Privatinvestor gehen erstmal kein Risiko ein und warten auf neue Erkenntnisse, welche der Geschäftsbericht am 17. April 2018 bieten wird. Bis dahin sind wir geduldig und warten noch ab.

 

Herzlichst,

Ihr

Florian König,
Senior Analyst im Team von Max Otte

 

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Prof. Dr. Max Otte: „Wir haben vor einiger Zeit eine Umfrage bei unseren Abonnenten gestartet, ob sie gelegentlich spekulativere Tipps haben wollen. Und da sich die überwiegende Mehrzahl dafür ausgesprochen hat, werden solche Titel seit einiger Zeit in Der Privatinvestor vorgestellt. Nun haben wir uns probehalber dazu entschlossen, daraus eine regelmäßige Extra-Edition zu machen.“


Keine Sofortgewinne in Aussicht gestellt

Prof. Dr. Max Otte: „Wir erwarten nicht, dass diese Titel sofort abheben. Unsere Aktienscreenings fördern des Öfteren sehr billige Titel zutage, die gerade im Abseits sehen oder aus anderen Gründen unter die Räder gekommen sind. Dabei handelt es sich nicht um Empfehlungen für die breite Masse, sondern eher um Aktien für Hartgesottene.“


Geduld ist auch beim Zocken wichtig

Prof. Dr. Max Otte: „Unter Umständen brauchen einige unserer „Zock“-Ideen Monate und vielleicht sogar Jahre, bis sie aufgehen. Wer einen Zock wagt, muss sich klar sein, dass er einen Totalverlust erleiden kann. Andererseits gilt aber eben auch, dass man mit Blue Chips wie Nestlé heutzutage bestenfalls sein Vermögen bewahren, aber keine Rendite mehr erzielen kann.“


Strikte Trennung von Interessen gewahrt

Prof. Dr. Max Otte: „Ich bin mir meiner Verantwortung durchaus bewusst. Wir haben uns das sehr wohl überlegt, verfügen aber über eine strenge Compliance, die unsere Fonds, den Verlag und die Mitarbeitergeschäfte ganzheitlich überprüft.“


Absolut seriös

Prof. Dr. Max Otte: „Eine Gefahr, mit der Empfehlung marktenger Nebenwerte in die Grauzone allzu eigennütziger ‚Kurs-Pusher‘ zu geraten, erkenne ich nicht. Ich komme lieber der Nachfrage unserer Leser nach, die etwas Salz oder sogar Pfeffer in ihre Suppe streuen wollen. Aber bitte nicht zu viel: Eine Mahlzeit nur aus Salz ist ungenießbar.“

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Diese Titel kennt jeder – und da sie fast jeder im Depot hat ist auch die Nachfrage und damit der Kurs hoch. Als Privatanleger sollten Sie dennoch Titel dieser Kategorie als langfristiges Fundament in Ihrem Portfolio haben.


Doch großes Kurspotential ist bei den jetzigen Bewertungen damit nicht mehr drin.

Wer als Value Investor seine Renditechance im Portfolio höher schrauben möchte, muss bereit sein, alternative Wege zu gehen.


Das Salz in der Suppe sind massiv unterbewertete dafür aber auch risikobehaftetere Titel.


Dies können Unternehmen sein, die in einer Krise oder Turnaroundsituation stecken, oder deren Branche insgesamt derzeit bei Anlegern unbeliebt ist. Dank aktuell starker Unterbewertung ist hier eine hohe Upside möglich. Doch Vorsicht, nicht jedes Unternehmen in einer Krise, dessen Kurs gesunken ist, kommt hier auch in Frage.


Entscheidend ist, ob den Risiken tatsächlich eine hohe Kurschance gegenübersteht.

Value Investoren nennen solche Titel, die massiv unterbewertet sind, aber auch risikobehaftet sind, so dass im Worst Case auch ein Total-Verlust möglich ist, Deep Value Aktien. Wenn ein Titel tatsächlich aufgeht, ist die Performance-Auswirkung dieses einen Titels auf das gesamte Portfolio enorm.


Doch wie können Sie die echten Zock-Chancen von klaren Verlieren unterscheiden?


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Villeroy & Boch: +37% seit unserer Empfehlung!


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Wenn Sie bereit sind, Verluste auch längere Zeit auszusitzen oder Sie auch – wenn ein solcher Zock einmal nicht aufgehen sollte – einen Totalverlust verkraften können – ist Der Privatinvestor – Zock-Aktie genau das Richtige für Sie.

In jeder Ausgabe können Sie zudem die bereits in früheren Ausgaben vorgestellten Zock-Empfehlungen einsehen und deren Entwicklung transparent mitverfolgen.

 

Im November 2015 empfahlen wir unseren Lesern die Aktie von Neopost – damals ein echter Zock. Denn Neopost ist wahrlich kein „sexy“ Unternehmen, vielmehr ein durch und durch normales Unternehmen in einer schrumpfenden Branche: dem Frankieren und Versenden von Unternehmenspost. Der Kurs der Aktie lag im November 2015 bei 19,50 Euro.


Aber Neopost war damals mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 6,5 und einer Dividendenrendite von 7 Prozent unglaublich billig. Und es stand kurz vor dem Turnaround. Der Markt reagierte über und verkaufte das Papier en masse.


Wir hingegen rieten zum Einstieg. Nach ein paar Anläufen schließlich startete die Rallye im April 2015 voll durch. Am Ende führte sie die Aktie auf 41,14 Euro.


Leser, die unserem Rat im November 2015 gefolgt waren, konnten sich im Juni 2017 über ein sattes Plus von 110 Prozent freuen!

Neopost Chart

 

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Nicht immer geht dieses Spiel auf.
Sie sollten sich durchaus auf Verluste einstellen.

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