Zock-Aktie



Bitcoin und Co.
Neues aus Betrugistan


Bill Harris ist mir, als vehementen Verfechter unseres Bargelds, nicht gerade sympathisch. Als Mitbegründer von Paypal hat er dazu beigetragen, dass eines unserer Grundrechte unter starkem Beschuss steht. Doch mit einer Aussage sammelte Harris zuletzt Punkte bei mir. Er bezeichnete Bitcoin als „größten Betrug in der Geschichte“. Und er forderte, dass Regulierungsbehörden wie die Federal Exchange Commission die Werkzeuge erhalten, um uns Anleger endlich vor diesem Betrug zu schützen. Kryptowährungen sind nach seiner Meinung nur zur Bereicherung weniger Förderer und für die Zwecke von Kriminellen dienlich, haben aber keinerlei Vorteile gegenüber regulärem Geld. Da sind wir einer Meinung. Danke, Mr. Harris!

Seit 2017 fluten die Kryptowährungen den Markt

Und das mit Versprechungen, die sie kaum werden halten können. Nicht wenige von ihnen erweisen sich als Betrug. Die Entwickler greifen bei einem Initial Coin Offering (ICO) das Geld der naiven Sparer und Kleinanleger ab und machen sich davon. Einige andere haben zwar gute Absichten, scheitern aber, weil ihre Projekte unausgereift sind oder den Nutzern keinen echten Mehrwert bieten. Dazu ein schönes aktuelles Beispiel:

Bananen-Investments per Ethereum

Die Entwickler des Bananacoin meinen es durchaus ernst. Oleg Dobrovolski, Alexander Bichkov und ihr kleines Team haben 2015 in Laos eine Bananenplantage gegründet und bereits erste Ernten eingefahren. So weit, so gut. Doch sie wollen mehr. Ihr Bananacoin soll es Anlegern ermöglichen, in die Plantage zu investieren. Deshalb soll der Wert der Coins an den Exportpreis von einem Kilogramm Bananen aus Laos nach China gekoppelt sein. Dadurch soll der Kurs soll mit der Nachfrage nach Bananen wachsen. Somit funktioniert der Bananacoin jedoch weniger wie digitales Geld, sondern vielmehr wie ein Bananen-Future. Schauen wir mal, was daraus wird…


Solche Projekte sind harmlos. Doch mit etwas krimineller Energie lassen sich noch ganz andere Maschen mit den Kryptowährungen abziehen:

Krypto-Miner auf dem Vormarsch

Immer mehr Halunken setzen auf Krypto-Miner. Darüber schürfen sie auf befallenen Computer heimlich Kryptogeld – besonders beliebt ist dabei die Währung Monero, die auf eine besonders starke Anonymisierung und Sicherheit der Nutzer setzt. Das IT-Sicherheitsunternehmen Comodo hat im ersten Quartal 2018 beobachtet, dass knapp 29 Millionen von 300 Millionen Malware-Attacken auf Krypto-Miner zurückgehen. Im März stieß Comodo, einem aktuellen Report zufolge, auf 127.000 Krypto-Miner. Diese Schädlingsart befindet sich somit an der Spitze von durch Comodo entdeckter Malware. Krypto-Miner sind einfach einzusetzen, schürfen ohne Zutun der Opfer im Verborgenen und sorgen dafür, dass bei den Drahtziehern die Kassen klingeln. Laut einem Bericht von Kaspersky hat eine Bande innerhalb von sechs Monaten mit 10.000 infizierten Computern 7 Millionen US-Dollar eingeheimst.




Sicherlich: All diese Vorkommnisse könnten wir einfach als Kinderkrankheiten einer neuen Technologie ansehen, die im Grunde Gutes will und die Menschheit womöglich auch voranbringen wird. Doch wenn ich mir so manche Aussagen der Protagonisten innerhalb dieser Szene anhöre, werden meine Zweifel nur bestärkt…


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Die Hybris der Bitcoin-Evangelisten

Kennen Sie Vitalik Buterin? Er ist mit 24 Jahren bereits eine der schillerndsten Botschafter der Blockchain-Technologie. In einem aktuellen Interview mit dem Magazin Vice berichtete er von seinen Anfängen im Krypto-Bereich. Er war und ist jung und engagiert. Er möchte die Welt verändern. Die Möglichkeiten der Blockchain beschrieb er in dem Interview als „epochale Veränderung der bestehenden Verhältnisse“. Ob er sich als „Zerstörer der alten Welt“ sehe, angesichts des für Millionen Menschen drohenden Jobverlustes im Zuge der Digitalisierung, wurde Buterin gefragt. Er antwortete: „Ich zerstöre Jobs und schaffe bessere.“ Ich denke, der Grat zwischen Weltverbesserer und Kulturzerstörer ist ein schmaler. Radikale Veränderungen von jetzt auf gleich haben der Menschheit noch nie gutgetan.

Als Value Investor achte ich auf Tradition

Beständigkeit und Werte sind mir wichtig. Ein erfahrenes Management mit Respekt für die Vergangenheit und Vernunft für die Zukunft ist mir sehr viel lieber als ein vermeintliches Genie, das mir den Kick für mein Anlagevermögen verspricht.

Auch Aktien können Spaß machen

Natürlich juckt es auch mir manches Mal in den Fingern. Ab und zu will auch ich ein bisschen zocken, etwas wagen. Dann bleibe ich allerdings dennoch bei meinen Leisten, nehme etwas „Spielgeld“ in die Hand und investiere es in ein solides Unternehmen, das in einer aktuell unbeliebten Branche arbeitet, gerade einen heftigen Kursabsturz hinter oder einen Turnaround vor sich hat. Entscheidend ist immer, ob den Risiken tatsächlich eine hohe Kurschance gegenübersteht.

Auf gute Investments,

Ihr

Max Otte


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Keine falschen Versprechen

Prof. Dr. Max Otte

Prof. Dr. Max Otte: „Wir haben vor einiger Zeit eine Umfrage bei unseren Abonnenten gestartet, ob sie gelegentlich spekulativere Tipps haben wollen. Und da sich die überwiegende Mehrzahl dafür ausgesprochen hat, werden solche Titel seit einiger Zeit in Der Privatinvestor vorgestellt. Nun haben wir uns probehalber dazu entschlossen, daraus eine regelmäßige Extra-Edition zu machen.“


Keine Sofortgewinne in Aussicht gestellt

Prof. Dr. Max Otte: „Wir erwarten nicht, dass diese Titel sofort abheben. Unsere Aktienscreenings fördern des Öfteren sehr billige Titel zutage, die gerade im Abseits sehen oder aus anderen Gründen unter die Räder gekommen sind. Dabei handelt es sich nicht um Empfehlungen für die breite Masse, sondern eher um Aktien für Hartgesottene.“


Geduld ist auch beim Zocken wichtig

Prof. Dr. Max Otte: „Unter Umständen brauchen einige unserer „Zock“-Ideen Monate und vielleicht sogar Jahre, bis sie aufgehen. Wer einen Zock wagt, muss sich klar sein, dass er einen Totalverlust erleiden kann. Andererseits gilt aber eben auch, dass man mit Blue Chips wie Nestlé heutzutage bestenfalls sein Vermögen bewahren, aber keine Rendite mehr erzielen kann.“


Strikte Trennung von Interessen gewahrt

Prof. Dr. Max Otte: „Ich bin mir meiner Verantwortung durchaus bewusst. Wir haben uns das sehr wohl überlegt, verfügen aber über eine strenge Compliance, die unsere Fonds, den Verlag und die Mitarbeitergeschäfte ganzheitlich überprüft.“


Absolut seriös

Prof. Dr. Max Otte: „Eine Gefahr, mit der Empfehlung marktenger Nebenwerte in die Grauzone allzu eigennütziger ‚Kurs-Pusher‘ zu geraten, erkenne ich nicht. Ich komme lieber der Nachfrage unserer Leser nach, die etwas Salz oder sogar Pfeffer in ihre Suppe streuen wollen. Aber bitte nicht zu viel: Eine Mahlzeit nur aus Salz ist ungenießbar.“

Aktien sind Ihr wichtigstes Werkzeug, um Ihr Geld langfristig zu mehren.
Denn auf lange Sicht erzielen Sie mit Aktien die höchsten Renditen.
Es gibt viele sehr solide Unternehmen, mit denen Sie als Investor kaum etwas falsch machen können. Unternehmen wie Fuchs Petrolub, Novo Nordisk oder Henkel mit einer starken Positionierung, starken Marken und langfristigen Wettbewerbsvorteilen. Oder auch stark wachsende Technologiewerte à la Alphabet und Microsoft.


Diese Titel kennt jeder – und da sie fast jeder im Depot hat ist auch die Nachfrage und damit der Kurs hoch. Als Privatanleger sollten Sie dennoch Titel dieser Kategorie als langfristiges Fundament in Ihrem Portfolio haben.


Doch großes Kurspotential ist bei den jetzigen Bewertungen damit nicht mehr drin.

Wer als Value Investor seine Renditechance im Portfolio höher schrauben möchte, muss bereit sein, alternative Wege zu gehen.


Das Salz in der Suppe sind massiv unterbewertete dafür aber auch risikobehaftetere Titel.


Dies können Unternehmen sein, die in einer Krise oder Turnaroundsituation stecken, oder deren Branche insgesamt derzeit bei Anlegern unbeliebt ist. Dank aktuell starker Unterbewertung ist hier eine hohe Upside möglich. Doch Vorsicht, nicht jedes Unternehmen in einer Krise, dessen Kurs gesunken ist, kommt hier auch in Frage.


Entscheidend ist, ob den Risiken tatsächlich eine hohe Kurschance gegenübersteht.

Value Investoren nennen solche Titel, die massiv unterbewertet sind, aber auch risikobehaftet sind, so dass im Worst Case auch ein Total-Verlust möglich ist, Deep Value Aktien. Wenn ein Titel tatsächlich aufgeht, ist die Performance-Auswirkung dieses einen Titels auf das gesamte Portfolio enorm.


Doch wie können Sie die echten Zock-Chancen von klaren Verlieren unterscheiden?


In dem riesigen Anlagedschungel ist es gerade für Privatanleger nicht einfach, solche Titel aufzuspüren.

Der Privatinvestor – Zock-Aktie ist die Antwort für Sie!

Der Privatinvestor – Zock-Aktie präsentiert Ihnen jeden Monat eine solche Investmentchance. Alle Titel wurden zuvor von Prof. Dr. Max Otte und seinem Team ausgiebig analysiert und auf Herz und Nieren geprüft.

Tonnellerie François Frères (TFF): +50% seit unserer Empfehlung!


TFF Chart

Wenn Sie ein Anleger sind, der auch einmal bereit ist für ein deutlich höheres Renditepotential auch höhere Risiken einzugehen, ist Der Privatinvestor – Zock-Aktie genau das Richtige für Sie.

Villeroy & Boch: +37% seit unserer Empfehlung!


Villeroy & Boch Chart

Wenn Sie bereit sind, Verluste auch längere Zeit auszusitzen oder Sie auch – wenn ein solcher Zock einmal nicht aufgehen sollte – einen Totalverlust verkraften können – ist Der Privatinvestor – Zock-Aktie genau das Richtige für Sie.

In jeder Ausgabe können Sie zudem die bereits in früheren Ausgaben vorgestellten Zock-Empfehlungen einsehen und deren Entwicklung transparent mitverfolgen.

Im November 2015 empfahlen wir unseren Lesern die Aktie von Neopost – damals ein echter Zock. Denn Neopost ist wahrlich kein „sexy“ Unternehmen, vielmehr ein durch und durch normales Unternehmen in einer schrumpfenden Branche: dem Frankieren und Versenden von Unternehmenspost. Der Kurs der Aktie lag im November 2015 bei 19,50 Euro.


Aber Neopost war damals mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 6,5 und einer Dividendenrendite von 7 Prozent unglaublich billig. Und es stand kurz vor dem Turnaround. Der Markt reagierte über und verkaufte das Papier en masse.


Wir hingegen rieten zum Einstieg. Nach ein paar Anläufen schließlich startete die Rallye im April 2015 voll durch. Am Ende führte sie die Aktie auf 41,14 Euro.


Leser, die unserem Rat im November 2015 gefolgt waren, konnten sich im Juni 2017 über ein sattes Plus von 110 Prozent freuen!

Neopost Chart

Mit Hilfe der von Max Otte entwickelten Königsanalyse® finden wir starke, aber deutlich unterbewertete Unternehmen

  • aus aktuell unbeliebten Branchen
  • nach Kursabstürzen
  • in kurzfristigen Problemlagen
  • in Turnaroundsituationen
  • verstrickt in aufgebauschten Skandalen
  • in Krisen

Nicht immer geht dieses Spiel auf.
Sie sollten sich durchaus auf Verluste einstellen.

Setzen Sie also niemals ihr gesamtes Geld auf einen Zock!

Der Privatinvestor Zock-Aktie ist kein Ersatz für ein gesundes Depotfundament nach den Prinzipien des Value Investing.

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